Editorial Dirk Eicken Was wäre wenn Vor einiger Zeit besuchten uns zwei Gäste aus Zürich. Sie hatten unser Buch gelesen und wollten uns daraufhin unbedingt kennenlernen. Herzlich liebe Menschen. Als d
NaNum Berlin

Editorial Dirk Eicken

Was wäre wenn

Vor einiger Zeit besuchten uns zwei Gäste aus Zürich. Sie hatten unser Buch gelesen und wollten uns daraufhin unbedingt kennenlernen. Herzlich liebe Menschen. Als das Küchenteam mit der Arbeit fertig war, luden sie es auf einen Drink an ihren Tisch ein, und wir beide, Jinok und ich, saßen zum Schluß auch noch bei ihnen und so kamen wir ins Plaudern. Sie schwärmten von dem Essen und von unseren Gedanken, die sie in dem Buch gelesen hatten, und meinten, dass so ein Restaurant in Zürich total fehlen würde. Sie fragten uns, ob wir das NaNum nicht in Zürich aufmachen wollen. Wir fanden das gar lustig, aber sie meinten es wohl ernst. Wir sagten halb scherzhaft, dass da aber sehr viel dranhängen würde, nicht nur das Restaurant sondern auch unsere beiden Ateliers, der Garten usw., und überhaupt würden wir ja als Ausländer gar keine Genehmigung erhalten, in der Schweiz ein Restaurant zu eröffnen. Doch sie waren unbeirrt und meinten, all das ließe sich regeln. Nunja.

Vielleicht lesen die beiden aus Zürich diese Zeilen und müssen schmunzeln. Auch wir müssen schmunzeln. In unserem Alter eine solche Veränderung zu bewerkstelligen, wäre schon eine sehr sehr verwegene Tat. Klar, wir klammern an nichts und sind immer bereit für Veränderungen. Und klar, wir lieben Berlin, das Weitläufige und die Offenheit in dieser Stadt. Andererseits, liebe Menschen und schöne Begegnungen findet man überall.

Bei all der Konzentration auf unser Projekt, das NaNum, und die Botschaft, die wir damit in die Welt tragen wollen, bei all der Konzentration auf die Weiterentwicklung der Küche, auf die Einfachheit, die Klarheit der natürlichen Sprache, auf das Weglassen (wie wir es gerade in der Podcast Folge 2 beschrieben haben), blieb ein Moment des Schwankens … was wäre wenn, liebe Gäste, liebes Zürich.

Ein Schmunzeln bleibt.

Neue Menüordnung

Wir werden immer wieder gefragt, ob es das große Menü mit Fisch nicht vielleicht auch in der Woche geben könnte. Nun haben wir den Wunsch aufgegriffen und sind diesen Schritt gegangen, was ein paar weitere Änderungen nach sich zieht:

Ab Oktober gibt es an allen vier Tagen, also von Mittwoch bis Samstag, ein 8 Gang Menü, entweder zubereitet aus vielen tollen Pflanzen oder mit unterschiedlichen Fischspezialitäten. Beide Menüs kann man außerdem am Mittwoch und Donnerstag auch in einer kleinen Variante mit 5 Gängen bekommen. Das Fleischmenü entfällt. Unsere Konzentration legen wir nunmehr ausschließlich auf Pflanzen und Fisch, das passt sowieso viel besser zu uns.

 MENÜKARTE 

Lilløy

im NaNum

Ein paar Plätze sind noch frei. Im letzten Newsletter hatten wir ausführlich über Antje de Vries geschrieben, die aus Norwegen Seaweed mitbringt, nach dem sie selbst getaucht ist. Sie und Jinok werden daraus ein Menü zaubern, in dem koreanische und europäische Erfahrungen sich begegnen. Nebenbei werden wir zusammen mit Antje de Vries den Abend auch audiovisuell bereichern, vollgepackt mit spannenden Informationen, Erzählungen und einmaligen Bildern. Ein seltenes Ereignis.

Four Hands Dinner

7 Gänge

mit selbstgetauchtem Seaweed, mit Gemüse, Pflanzen, Blättern und Fischspezialitäten (oder vegetarische Alternative) incl. Pairing mit Naturweinen und alkoholfreien Getränken.

16. Oktober

19 Uhr

max. 30 Personen

175,- Euro

 B U C H E N 

Podcast
Folge 3 + 4

FOLGE 3 ist Anfang des Monats online gegangen. Thema ist der Garten. Oder wie wir es lieber schreiben: garten, kleingeschrieben, der Infinitv. Den gibt es nicht? Na, dann mal reingehört und horchen, obs den wirklich nicht gibt.

 H Ö R E N 
 

FOLGE 4 erscheint in ungefähr 2 Wochen. Darin werden wir den ersten Gast begrüßen: Antje de Vries. Es wird natürlich um Seaweed gehen - aber nicht nur. Da erwarten uns noch ein paar andere Themen. Laßt euch überraschen.

Carolin Gennburg, Antje de Vries, Jinok Kim

Herzliche Grüße
aus dem NaNum

 MENÜKARTE 
 RESERVIEREN 

Fotos von Lilløy: Credits Jack Johns LILLØY LINDENBERG

Rowohlt online

NaNum, Lindenstraße 90, 10969 Berlin, Deutschland

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