Editorial Dirk Eicken VEGAN Vegan ist für Viele ein Reizwort. Scheidet die Geister. Manch eine oder einer denkt an Verbote, an Tierschutz und radikale Gesellschaftskritik. Da bleibt dann das Essen als
NaNum Berlin

Editorial Dirk Eicken

VEGAN

Vegan ist für Viele ein Reizwort. Scheidet die Geister. Manch eine oder einer denkt an Verbote, an Tierschutz und radikale Gesellschaftskritik. Da bleibt dann das Essen als Gedanke quer im Halse stecken.

Viel viel entspannter geht Korea damit um. Vegan ist der größte Teil der Esskultur sowieso. Milch, Sahne, Käse gab es traditionell in der alltäglichen Ernährung überhaupt nicht, Fleisch konnte sich kaum jemand leisten. Zu den unzähligen Gerichten aus Gemüse und Wildpflanzen kommen allerlei Gewächse aus dem Meer, Seaweed, Algen, ein Bereich, der in Europa stark unterrepräsentiert ist. Man genießt die Menge an delikaten Möglichkeiten. Den entspannten Umgang mit Veganismus zeigt auch die Tatsache, das pflanzliche Ernährung oft mit Fisch, Muscheln, Abalone usw. ergänzt wird. Klar, bei so viel Meer um Korea herum. Dazu passt dann vielleicht besser das Wort pescan, und ist dennoch in der Summe ganz anders als das konventionelle Ernährungsverständnis in Europa.

Wie stellt nun aber eine vegan essende Person in Korea sicher, dass sie alle notwendigen Nährstoffe zu sich nimmt? Die wichtigsten Nährstofflieferanten neben Gemüse, Getreide und Seaweed sind: Hülsenfrüchte, und insbesondere die Sojabohne. Sie ist vorzüglich geeignet für eine ausreichende Aufnahme von Proteinen.

Die Sojabohne ist eine geniale Tausensassa. Wir kennen sie vor allem als würzende Sojasauce, als mildes Tofu und als heilendes Dönjang (jap. Miso). In diesem Sommer wollen wir eine weitere großartige Variante vorstellen: die berühmte und in Korea heiß geliebte kalte Sojabohnensuppe. Umwerfend schmackhaft, erfrischend, sättigend und crass gesund. Und das Beste: man vergisst beim Schleckern komplett, dass sie vegan ist.

Zum Jubiläum wurde sie das erste Mal vorgestellt. Jetzt haben wir endlich ein Format gefunden, diese Kaltspeise anzubieten. Darum geht diese Folge des Newsletter.

Wein & Nudel
auf der Terrasse


Wir hatten die Wein-Terrasse ins Leben gerufen, um abends bei einem guten Glas Wein abzuhängen. Es gibt viele offene Weine, die wir zur Weinbegleitung im Dinner sowieso öffnen. Ab dieser Wochen gesellen sich zum Wein drei Nudelspezialitäten. Mit von der Partie ist die Buchweizennudel in kalter Sojabohnensuppe. Und auch die beiden anderen kalten Nudeln, die wir zum Jubiläum vorgestellt hatten. Mit viel Sorgfalt zubereitet, begleitet von einem hervorragenden Wein.

Ihr könnt also im Sommer nicht nur zum Menü sondern auch einfach so kommen, wenn Euch gerade mal der Sinn nach Wein & Nudel steht.

Mittwoch bis Samstag, 19 - 23 Uhr.

Rückblick

Das Jubiläumsfest ist vorbei. Blumen über Blumen! Es war ganz rührend, wie Viele gekommen sind. Lieben Dank an Alle! Petrus hat leider nicht mitgespielt, ließ kühle Winde und jede Menge Wasser vorbeischicken - so war es drinnen umso enger und lebhafter.

Das Team hat am Ende des Tages selbst nochmal angestossen, war supergut drauf, aber total erschöpft (siehe Foto). Lieben Dank auch an Euch!

FLOW

Rechtzeitig zum Jubiläum ist am 15. Juli die neue Ausgabe des Magazins FLOW mit einem großen Artikel über Jinok erschienen. Die Redaktion von FLOW hatte sich nach der Veröffentlichung unseres Buches gemeldet - da mussten wir extra in den Keller stiefeln, um alte längst vergessene Fotos herauszukramen.

Entstanden ist daraus eine schöne Geschichte über “Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft”, erhältlich in allen größeren Zeitschriftenläden.

17.Juli 2025

Herzliche Grüße
aus dem NaNum

 MENÜKARTE 
 RESERVIEREN IM NANUM 
Rowohlt online

NaNum, Lindenstraße 90, 10969 Berlin, Deutschland

Powered by Squarespace

Abbestellen